Hollyland Solidcom im Vergleich: SE, SE Pro, C1, C1 Pro und M1

Bei Filmproduktionen, Veranstaltungen, Livestreams und anderen professionellen Einsätzen müssen mehrere Teammitglieder häufig dauerhaft miteinander kommunizieren. Kamera, Regie, Ton, Licht und Produktion können dabei räumlich voneinander getrennt arbeiten. Für solche Situationen bietet Hollyland mit der Solidcom-Serie verschiedene drahtlose Intercom-Systeme an.

Die Produktfamilie reicht von vergleichsweise kompakten Headset-Systemen für kleinere Teams bis zu professionellen Lösungen mit Hub, Beltpacks, Gruppensteuerung und Roaming-Funktionen. Zu den wichtigsten Modellen gehören Solidcom SE, Solidcom SE Pro, Solidcom C1, Solidcom C1 Pro, Solidcom C1 Pro Roaming und Solidcom M1.

Dieser Vergleich zeigt, wie sich die verschiedenen Solidcom-Systeme unterscheiden und welche Variante für welche Teamgröße und Produktionsumgebung interessant sein kann.

Was ist ein Intercom-System?

Ein Intercom-System ermöglicht die direkte Sprachkommunikation innerhalb eines Teams. Anders als bei einem normalen Telefonat geht es nicht nur um die Verbindung zweier Personen. Mehrere Teammitglieder sollen während einer Produktion miteinander sprechen und Anweisungen austauschen können.

Typische Einsatzbereiche sind:

  • Film- und Fernsehproduktionen
  • Livestreams
  • Konzerte und Bühnenveranstaltungen
  • Sportveranstaltungen
  • Konferenzen
  • Veranstaltungstechnik
  • Kamera- und Produktionsteams
  • Regie-, Ton- und Lichtabteilungen

Ein Headset-System hat dabei den Vorteil, dass beide Hände frei bleiben. Das ist beispielsweise für Kameraleute, Veranstaltungstechniker oder Bühnenpersonal wichtig, die gleichzeitig arbeiten und kommunizieren müssen.

Was bedeutet Full-Duplex?

Professionelle Intercom-Systeme arbeiten häufig im Full-Duplex-Betrieb. Dabei können Teilnehmer gleichzeitig sprechen und hören.

Das unterscheidet ein Intercom von klassischen Walkie-Talkies, bei denen normalerweise nur eine Person gleichzeitig sprechen kann. Bei schnellen Produktionsabläufen kann Full-Duplex die Kommunikation deutlich vereinfachen, weil Gesprächspartner nicht ständig auf eine freie Funkverbindung warten müssen.

Die Hollyland-Solidcom-Systeme im Überblick

ModellKonzeptGeeignet für
Solidcom SEKabelloses Headset-System für kleinere TeamsKleine Produktionen, Livestreams und Veranstaltungen
Solidcom SE ProErweiterte SE-Version mit größerer ReichweiteKleine bis mittlere Teams und anspruchsvollere Einsätze
Solidcom C1True-Wireless-DECT-System ohne BodypackMobile Film-, Event- und Produktionsteams
Solidcom C1 ProProfessionelles Full-Duplex-System mit GeräuschunterdrückungLautere und anspruchsvollere Produktionsumgebungen
Solidcom C1 Pro RoamingHub-System mit Roaming und mehreren GruppenGroße Veranstaltungsorte und umfangreiche Teams
Solidcom M1Basisstation mit Beltpacks und SystemschnittstellenBroadcast, Events und professionelle Infrastruktur

Hollyland Solidcom SE: für kleinere Teams

Das Solidcom SE ist innerhalb der Solidcom-Serie eine vergleichsweise unkomplizierte Lösung. Die Funktechnik befindet sich direkt in den Headsets, sodass keine separaten Bodypacks erforderlich sind.

Hollyland bietet das System in unterschiedlichen Setgrößen an. Laut Hersteller unterstützt Solidcom SE die Kommunikation mit bis zu fünf Teilnehmern.

Die maximale Funkreichweite wird unter geeigneten Bedingungen mit bis zu 350 Metern angegeben. Für kleine Filmteams, Livestream-Produktionen oder Veranstaltungen kann das bereits deutlich mehr sein, als in der Praxis benötigt wird.

Geräuschunterdrückung beim Solidcom SE

Solidcom SE verwendet ein Dual-Mikrofon-System zur Geräuschreduzierung. Ein Mikrofon nimmt die Sprache auf, während das System gleichzeitig Umgebungsgeräusche berücksichtigt.

Hollyland gibt eine Geräuschreduzierung von bis zu 20 dB an. Das kann die Sprachverständlichkeit beispielsweise in Studios, bei Veranstaltungen oder in anderen Umgebungen mit konstantem Hintergrundgeräusch verbessern.

Eine elektronische Geräuschunterdrückung kann jedoch nicht jede Umgebung vollständig ausblenden. Bei sehr lauten Produktionsorten werden die höher positionierten Systeme der Solidcom-Serie interessanter.

Bis zu zwölf Stunden Akkulaufzeit

Für das Solidcom SE gibt Hollyland eine Akkulaufzeit von bis zu zwölf Stunden an. Das Headset unterstützt außerdem das Laden während des Betriebs.

Damit ist das System grundsätzlich für längere Produktionstage geeignet, sofern die übrigen Einsatzbedingungen passen.

IPX4 und automatische Frequenzanpassung

Solidcom SE ist nach Herstellerangaben nach IPX4 gegen Spritzwasser geschützt. Das kann bei Outdoor-Produktionen oder Veranstaltungen hilfreich sein.

Zusätzlich verwendet das System eine automatische Frequenzanpassung. Bei Funkstörungen kann die verwendete Frequenz automatisch angepasst werden, um die Verbindung zu stabilisieren.

Stummschaltung und Push-to-Talk

Das Mikrofon kann beim Solidcom SE auf unterschiedliche Weise stummgeschaltet werden. Neben einer eigenen Taste lässt sich der Mikrofonarm hochklappen.

Die Stummschalttaste unterstützt außerdem einen Push-to-Talk-Modus. Dadurch kann das System sowohl für dauerhaft offene Kommunikation als auch für gezielte kurze Durchsagen verwendet werden.

Hollyland Solidcom SE Pro: mehr Reichweite und mehr Reserven

Das Solidcom SE Pro erweitert das Konzept des Solidcom SE. Hollyland gibt eine maximale Übertragungsreichweite von bis zu 400 Metern unter geeigneten Bedingungen an.

Das System wird in verschiedenen Setgrößen angeboten und ist dadurch für unterschiedlich große Teams konfigurierbar.

Auch Solidcom SE Pro verwendet eine Dual-Mikrofon-Geräuschunterdrückung. Hinzu kommen eine separate Stummschalttaste, Stummschaltung über den Mikrofonarm und ein Push-to-Talk-Modus.

Austauschbare Akkus beim SE Pro

Beim Solidcom SE Pro setzt Hollyland auf austauschbare Akkus. Die Laufzeit wird mit bis zu zehn Stunden pro Akku angegeben.

Ein austauschbarer Akku kann bei längeren Veranstaltungen oder Drehs praktisch sein. Statt das komplette Headset während des Ladens außer Betrieb zu nehmen, kann ein geladener Ersatzakku eingesetzt werden.

Staub- und Spritzwasserschutz

Hollyland beschreibt Solidcom SE Pro als staub- und wasserbeständig beziehungsweise gegen typische Einflüsse wie Regen und Spritzwasser geschützt.

Für Außeneinsätze ist das grundsätzlich sinnvoll. Trotzdem sollte ein professionelles Kommunikationssystem nicht unnötig starken Witterungseinflüssen ausgesetzt werden.

SE oder SE Pro?

Solidcom SE eignet sich vor allem für kleinere Teams, die ein unkompliziertes drahtloses Kommunikationssystem suchen.

Solidcom SE Pro bietet eine etwas größere angegebene Reichweite, austauschbare Akkus und zusätzliche Reserven für umfangreichere Produktionen.

Welche Variante sinnvoll ist, hängt deshalb weniger vom Namen „Pro“ als von Teamgröße, Einsatzdauer und Produktionsumgebung ab.

Hollyland Solidcom C1: True Wireless ohne Bodypack

Das Solidcom C1 verfolgt ein stärker auf professionelle Bewegungsfreiheit ausgerichtetes Konzept. Die komplette Funktechnik befindet sich im Headset. Ein separates Bodypack ist nicht erforderlich.

Das System arbeitet mit DECT-Technologie und ist für Full-Duplex-Teamkommunikation ausgelegt.

Hollyland gibt je nach Konfiguration eine Zwei-Wege-Funkreichweite von ungefähr 300 Metern an.

Das System wird in unterschiedlichen Setgrößen angeboten und kann dadurch für kleine und größere Produktionsteams zusammengestellt werden.

Warum kann ein Headset ohne Bodypack praktisch sein?

Bei klassischen professionellen Intercom-Systemen trägt ein Nutzer häufig zusätzlich zum Headset ein Beltpack am Gürtel.

Beim Solidcom C1 entfällt diese zusätzliche Komponente. Dadurch gibt es weniger Kabel am Körper und weniger Geräte, die während der Arbeit getragen werden müssen.

Das kann besonders für Kameraleute, Bühnenpersonal und andere mobile Teammitglieder angenehm sein.

Solidcom C1 mit Hub

Für umfangreichere Anwendungen kann das Solidcom C1 mit einem Hub erweitert werden.

Der Hub unterstützt unter anderem eine A/B-Gruppenfunktion. Dadurch können verschiedene Teilnehmer unterschiedlichen Kommunikationsgruppen zugeordnet werden.

Zusätzlich unterstützt der Hub USB Audio Class. Über USB-C lässt sich das System dadurch mit einem Computer verbinden und in entsprechende Kommunikations- oder Produktionsumgebungen integrieren.

Warum sind Kommunikationsgruppen interessant?

Bei größeren Produktionen müssen nicht alle Teammitglieder ständig dasselbe Gespräch hören.

Beispielsweise können Kamera, Licht und Produktion unterschiedliche Kommunikationskanäle benötigen. Gleichzeitig kann es Situationen geben, in denen eine zentrale Regie alle Beteiligten erreichen muss.

Gruppenfunktionen helfen dabei, solche Kommunikationswege strukturierter aufzubauen.

Hollyland Solidcom C1 Pro

Das Solidcom C1 Pro erweitert das C1-Konzept für anspruchsvollere Produktionsumgebungen.

Hollyland nennt als zentrale Merkmale Full-Duplex-Kommunikation, aktive Umgebungsgeräuschunterdrückung und eine maximale Übertragungsreichweite von bis zu 350 Metern.

Das System ist außerdem mit der ersten Generation des Solidcom C1 abwärtskompatibel. Vorhandene C1-Komponenten können dadurch je nach Konfiguration weiter genutzt werden.

Geräuschunterdrückung beim C1 Pro

Bei einer Live-Kommunikation müssen Anweisungen unmittelbar verstanden werden. Anders als bei einer Audioaufnahme kann ein schlecht verstandener Satz nicht später in der Nachbearbeitung korrigiert werden.

Gerade bei Veranstaltungen, Filmsets oder anderen lauteren Produktionsumgebungen kann eine verbesserte Unterdrückung von Umgebungsgeräuschen deshalb einen praktischen Vorteil bieten.

Das C1 Pro richtet sich entsprechend stärker an Teams, die regelmäßig in solchen Umgebungen arbeiten.

C1 oder C1 Pro?

Das normale Solidcom C1 bietet bereits ein professionelles True-Wireless-Konzept ohne Bodypack und eine hohe Bewegungsfreiheit.

Das C1 Pro ergänzt dieses Konzept insbesondere um weiterentwickelte Funktionen zur Geräuschunterdrückung und eine größere angegebene Funkreichweite.

Wer hauptsächlich in kontrollierten beziehungsweise vergleichsweise ruhigen Umgebungen arbeitet, benötigt diese zusätzlichen Funktionen nicht zwangsläufig. Bei lauten Veranstaltungen oder komplexeren Produktionen kann das Pro-Modell dagegen interessanter werden.

Solidcom C1 Pro Roaming: für große Produktionsbereiche

Mit dem Solidcom C1 Pro Roaming skaliert Hollyland die Produktfamilie deutlich weiter nach oben.

Das System arbeitet mit Roaming-Hubs. Dadurch können sich Teammitglieder zwischen unterschiedlichen Funkbereichen bewegen, ohne die Kommunikation manuell neu aufbauen zu müssen.

Hollyland gibt für einen Roaming Hub eine Reichweite von bis zu 500 Metern bei freier Sicht an.

Was bedeutet Roaming bei einem Intercom-System?

Roaming ist besonders für große Veranstaltungsorte, Studios, Produktionshallen oder Gebäudekomplexe interessant.

Ein einzelner Funkbereich kann dort durch Wände, große Entfernungen oder bauliche Strukturen begrenzt werden. Mehrere gekoppelte Hubs können größere Bereiche abdecken.

Ein Teammitglied kann sich dadurch innerhalb des Systems bewegen, ohne selbstständig zwischen verschiedenen Kommunikationszellen wechseln zu müssen.

Bis zu 40 Headsets mit zwei Hubs

Werden zwei Solidcom-C1-Pro-Roaming-Hubs über IP oder eine 4-Draht-Verbindung gekoppelt, unterstützt das System laut Hollyland bis zu 40 Headsets.

Damit richtet sich diese Variante eindeutig an größere professionelle Produktionen und nicht an kleine Filmteams.

Bis zu sechs Kommunikationsgruppen

Das Roaming-System unterstützt laut Hollyland bis zu sechs Gruppen.

Dadurch können beispielsweise Kamera, Licht, Produktion und andere Funktionsbereiche organisatorisch voneinander getrennt werden.

Für große Teams ist eine solche Struktur wesentlich übersichtlicher als ein einzelner gemeinsamer Kommunikationskanal.

USB Audio Class für externe Kommunikation

Der Roaming Hub unterstützt außerdem USB Audio Class. Über USB-C kann das System direkt mit einem Computer verbunden werden.

Dadurch lassen sich auch Teammitglieder oder Gesprächspartner außerhalb des eigentlichen Produktionsortes in entsprechende Kommunikations-Workflows einbinden.

Hollyland Solidcom M1: Basisstation und Beltpacks

Das Solidcom M1 verfolgt ein anderes Konzept als die vollständig in Headsets integrierten Systeme.

Hier arbeitet Hollyland mit einer Basisstation und Beltpacks. Das System richtet sich klar an professionelle Event-, Broadcast- und Produktionsumgebungen.

Hollyland bietet Konfigurationen mit vier oder acht Beltpacks an.

Bis zu 400 Meter Reichweite beim M1

Für Solidcom M1 gibt Hollyland eine Funkreichweite von bis zu 400 Metern an.

Die Basisstation verfügt über eine integrierte Panelantenne. Zusätzlich gehören externe Antennen zum System.

Dadurch lässt sich die Funkabdeckung an unterschiedliche Produktionssituationen anpassen.

Bis zu drei Kommunikationsgruppen

Das Solidcom M1 unterstützt laut Hollyland maximal drei Kommunikationsgruppen.

Das kann beispielsweise genutzt werden, um Kamera-, Produktions- und Technikteams voneinander zu trennen.

Die Einstellungen und Gruppierungen können über die Basisstation sowie je nach Workflow über App beziehungsweise Weboberfläche vorgenommen werden.

2-Draht- und 4-Draht-Schnittstellen

Ein wichtiger Unterschied zu kleineren Intercom-Systemen liegt in der Integration in professionelle Infrastruktur.

Solidcom M1 besitzt 2-Draht- und 4-Draht-Intercom-Schnittstellen. Dadurch kann das System mit entsprechenden vorhandenen Kommunikationssystemen verbunden werden.

Für Produktionsfirmen und Veranstaltungsdienstleister kann das wichtiger sein als maximale Mobilität, weil vorhandene Technik nicht vollständig ersetzt werden muss.

Beltpack oder vollständig drahtloses Headset?

Die Entscheidung zwischen C1 beziehungsweise C1 Pro und M1 betrifft nicht nur technische Daten, sondern auch das grundsätzliche Arbeitskonzept.

Bei C1 und C1 Pro befindet sich die Funktechnik direkt im Headset. Dadurch muss kein zusätzliches Gerät am Körper getragen werden.

Beim M1 arbeitet der Nutzer dagegen mit einem Beltpack. Dafür lässt sich das System stärker in klassische professionelle Intercom-Infrastrukturen integrieren.

Welches Konzept geeigneter ist, hängt deshalb vom vorhandenen Produktionssystem ab.

Welches Hollyland Solidcom passt zu welchem Einsatz?

  • Solidcom SE: für kleinere Teams und einen unkomplizierten Einstieg in drahtlose Teamkommunikation.
  • Solidcom SE Pro: für umfangreichere Einsätze mit größerer Reichweite und austauschbaren Akkus.
  • Solidcom C1: für mobile Teams, die kabellose Headsets ohne Bodypack bevorzugen.
  • Solidcom C1 Pro: für anspruchsvollere und lautere Produktionsumgebungen.
  • Solidcom C1 Pro Roaming: für große Flächen, große Teams und mehrere Kommunikationsbereiche.
  • Solidcom M1: für professionelle Broadcast-, Event- und Produktionsinfrastrukturen mit Beltpacks und Systemschnittstellen.

Wie wichtig ist die maximale Funkreichweite?

Die von Herstellern genannten Funkreichweiten werden unter bestimmten Bedingungen ermittelt. In der Praxis können Wände, Menschen, Metallkonstruktionen und andere Funksysteme die Reichweite reduzieren.

Ein Unterschied von einigen Dutzend Metern auf dem Datenblatt sollte deshalb nicht automatisch das wichtigste Auswahlkriterium sein.

Entscheidender ist, ob ein System den tatsächlichen Arbeitsbereich zuverlässig abdeckt.

Wie viele Teilnehmer werden benötigt?

Die Teamgröße ist eines der wichtigsten Kriterien bei der Auswahl eines Intercom-Systems.

Ein kleines Produktionsteam benötigt keine Infrastruktur für Dutzende Teilnehmer. Umgekehrt sollte ein professionelles System nicht so knapp dimensioniert werden, dass bereits bei der nächsten größeren Produktion zusätzliche Komponenten fehlen.

Es ist deshalb sinnvoll, neben der aktuellen Teamgröße auch mögliche zukünftige Einsätze zu berücksichtigen.

Wann lohnt sich ein Solidcom-System?

Ein professionelles Intercom-System wird besonders interessant, wenn mehrere Personen während einer Produktion dauerhaft miteinander kommunizieren müssen.

Typische Anwender sind Filmteams, Kamerateams, Veranstaltungstechniker, Regien, Bühnenproduktionen, Sportveranstaltungen und professionelle Livestream-Teams.

Je größer das Team und je komplexer die räumliche Verteilung, desto wichtiger werden Funktionen wie Gruppenkommunikation, größere Funkbereiche und Roaming.

Wann ist Solidcom möglicherweise überdimensioniert?

Ein einzelner Content Creator benötigt normalerweise kein professionelles Intercom-System.

Auch bei sehr kleinen Produktionen, bei denen alle Beteiligten unmittelbar nebeneinander arbeiten, kann eine einfachere Kommunikationslösung ausreichen.

Der praktische Nutzen steigt vor allem dann, wenn Teammitglieder gleichzeitig arbeiten, räumlich getrennt sind und Anweisungen unmittelbar weitergegeben werden müssen.

Fazit: Hollyland Solidcom für unterschiedliche Teamgrößen

Die Solidcom-Serie deckt ein breites Spektrum professioneller Teamkommunikation ab.

Solidcom SE bietet eine relativ einfache Lösung für kleinere Teams. Solidcom SE Pro erweitert dieses Konzept unter anderem um eine größere Reichweite und austauschbare Akkus.

Solidcom C1 setzt auf kabellose DECT-Headsets ohne separates Bodypack. Solidcom C1 Pro ergänzt das Konzept um Funktionen für anspruchsvollere und lautere Produktionsumgebungen.

Mit Solidcom C1 Pro Roaming lässt sich die Kommunikation auf große Flächen und umfangreiche Teams erweitern. Solidcom M1 richtet sich dagegen stärker an professionelle Produktionsinfrastrukturen mit Basisstation, Beltpacks, Gruppensteuerung sowie 2-Draht- und 4-Draht-Schnittstellen.

Welche Variante sinnvoll ist, hängt deshalb vor allem von Teamgröße, Arbeitsumgebung, benötigter Funkabdeckung und vorhandener Infrastruktur ab. Ein möglichst großes oder teures System ist nicht automatisch die beste Lösung. Entscheidend ist, welche Kommunikationsstruktur tatsächlich benötigt wird.

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