G DATA VPN – verschlüsselt und mit mehr Privatsphäre im Internet surfen

Öffentliche WLAN-Netze in Hotels, Cafés, Bahnhöfen oder Flughäfen sind praktisch, können aber ein erhöhtes Sicherheitsrisiko darstellen. Auch zu Hause ist beim Surfen sichtbar, über welche IP-Adresse eine Internetverbindung hergestellt wird. Ein VPN verschlüsselt den Datenverkehr und leitet ihn über einen externen Server weiter.

G DATA VPN richtet sich an Nutzer, die ihre Internetverbindung auf Computern und mobilen Geräten zusätzlich absichern, ihre öffentliche IP-Adresse verschleiern und ihre Privatsphäre beim Surfen verbessern möchten. Die Lösung kann auf mehreren Geräten mit Windows, macOS, Android oder iOS verwendet werden.

Was ist G DATA VPN?

VPN steht für „Virtual Private Network“, also virtuelles privates Netzwerk. Nach dem Aufbau einer VPN-Verbindung wird der Datenverkehr zwischen dem verwendeten Gerät und dem VPN-Server verschlüsselt übertragen.

Internetseiten sehen anschließend grundsätzlich die IP-Adresse des gewählten VPN-Servers statt der ursprünglichen öffentlichen IP-Adresse des Nutzers. Dadurch wird es schwieriger, die Internetnutzung direkt dem eigenen Anschluss zuzuordnen.

G DATA VPN ist als eigenständige VPN-Lösung für private Anwender erhältlich. Die Anwendung unterstützt Windows, macOS, Android und iOS und bietet einen verschlüsselten Datenverkehr ohne festes monatliches Datenlimit.

Wie funktioniert G DATA VPN?

Ohne VPN stellt ein Gerät die Verbindung zu einer Internetseite normalerweise über den eigenen Internetanbieter her. Dabei ist die öffentliche IP-Adresse des Anschlusses für den jeweiligen Onlinedienst sichtbar.

Mit aktiviertem VPN wird zunächst eine verschlüsselte Verbindung zu einem VPN-Server aufgebaut. Dieser Server ruft anschließend die gewünschte Internetseite auf und leitet die Daten zurück an das Gerät.

Der Ablauf lässt sich vereinfacht so darstellen:

  1. Der Nutzer startet G DATA VPN.
  2. Die Anwendung wählt automatisch einen geeigneten Server oder einen manuell festgelegten Standort.
  3. Zwischen Gerät und VPN-Server entsteht ein verschlüsselter Tunnel.
  4. Internetseiten sehen die IP-Adresse des VPN-Servers.
  5. Der Datenverkehr wird über den gewählten Server übertragen.

Nach dem Verbindungsaufbau zeigt die Anwendung an, dass das VPN aktiv ist. Je nach Gerät können Nutzer den Serverstandort selbst bestimmen oder die automatische Auswahl verwenden.

Die wichtigsten Funktionen von G DATA VPN

Verschlüsselte Internetverbindung

Die zentrale Aufgabe eines VPN besteht in der Verschlüsselung des Datenverkehrs. Dadurch sollen Dritte in demselben Netzwerk übertragene Inhalte nicht einfach mitlesen können.

Das ist besonders in frei zugänglichen oder gemeinsam genutzten WLAN-Netzen wichtig. Wer sich in einem Hotel, Café oder Flughafen mit einem öffentlichen Netzwerk verbindet, kann die Verbindung mit G DATA VPN zusätzlich absichern.

Verschleierung der öffentlichen IP-Adresse

Bei einer aktiven VPN-Verbindung wird die tatsächliche öffentliche IP-Adresse gegenüber besuchten Internetseiten durch die Adresse des VPN-Servers ersetzt.

Eine IP-Adresse kann unter anderem Hinweise auf den Internetanbieter und den ungefähren Standort liefern. Ihre Verschleierung verbessert daher die Privatsphäre, macht einen Nutzer aber nicht in jeder Hinsicht vollständig anonym.

Serverstandorte in verschiedenen Ländern

G DATA VPN bietet eine große Auswahl an Servern und Standorten. Nutzer können einen Standort selbst auswählen oder automatisch eine möglichst schnelle Verbindung herstellen lassen.

Ein nahe gelegener Server bietet häufig eine bessere Geschwindigkeit. Ein Server in einem anderen Land kann dagegen sinnvoll sein, wenn der Nutzer seine sichtbare IP-Adresse an diesen Standort verlegen möchte.

Unbegrenzter Datenverkehr

G DATA VPN besitzt kein festes monatliches Datenlimit. Dadurch kann die Verbindung auch für längere Internetsitzungen, Videokonferenzen, Downloads oder das Streaming größerer Datenmengen genutzt werden.

Die tatsächlich erreichbare Geschwindigkeit hängt trotzdem von mehreren Faktoren ab:

  • Geschwindigkeit des eigenen Internetanschlusses
  • Entfernung zum gewählten VPN-Server
  • aktuelle Serverauslastung
  • verwendetes Gerät und Betriebssystem
  • Qualität des WLAN-Netzes

Automatische Serverauswahl

Wer keinen bestimmten Standort benötigt, kann die automatische Serverauswahl verwenden. Die Anwendung versucht dann, eine geeignete und möglichst schnelle VPN-Verbindung herzustellen.

Diese Funktion ist besonders für Einsteiger praktisch, die ihre Verbindung absichern möchten, ohne sich mit einzelnen Serverstandorten beschäftigen zu müssen.

Keine Protokollierung des Surfverhaltens

G DATA erklärt, das Surfverhalten der Nutzer nicht dauerhaft zu protokollieren. Dadurch soll verhindert werden, dass eine umfassende Chronik der besuchten Internetseiten und Online-Aktivitäten entsteht.

Bei jedem VPN-Dienst muss der Nutzer dem Anbieter grundsätzlich vertrauen, weil der Datenverkehr über dessen Infrastruktur geleitet wird. Die aktuellen Datenschutzbestimmungen und Vertragsbedingungen sollten deshalb vor dem Kauf geprüft werden.

Nutzung auf mehreren Geräten

G DATA VPN kann auf mehreren Geräten eingesetzt werden. Dadurch lassen sich beispielsweise ein Windows-PC, ein Mac, ein Android-Smartphone und ein iPad mit derselben Lizenz absichern.

Das ist besonders für Haushalte interessant, in denen verschiedene Personen oder unterschiedliche Gerätetypen geschützt werden sollen.

Welche Betriebssysteme werden unterstützt?

G DATA VPN steht für folgende Plattformen zur Verfügung:

  • Windows
  • macOS
  • Android
  • iOS und iPadOS

Die Installation erfolgt auf Windows und macOS über die entsprechende Anwendung. Für Android und iOS wird die App über den jeweiligen App-Store installiert.

Nach der Installation meldet sich der Nutzer mit seinen G-DATA-Zugangsdaten an, wählt einen Server und stellt die Verbindung her.

G DATA VPN im öffentlichen WLAN

Öffentliche WLAN-Netze gehören zu den wichtigsten Einsatzbereichen eines VPN. Solche Netzwerke werden von vielen unbekannten Geräten gemeinsam genutzt und sind nicht immer zuverlässig abgesichert.

Ein Angreifer könnte versuchen, den Datenverkehr im lokalen Netzwerk zu beobachten, gefälschte Zugangspunkte bereitzustellen oder Nutzer auf manipulierte Internetseiten umzuleiten.

Die verschlüsselte VPN-Verbindung schützt den Übertragungsweg zwischen dem eigenen Gerät und dem VPN-Server. Dadurch wird das Mitlesen des Datenverkehrs im lokalen WLAN erheblich erschwert.

Trotzdem sollten Nutzer einige grundlegende Regeln beachten:

  • nur vertrauenswürdige WLAN-Namen auswählen
  • automatische Verbindungen mit offenen Netzwerken deaktivieren
  • Webseiten mit HTTPS verwenden
  • keine unbekannten Zertifikatswarnungen bestätigen
  • Datei- und Gerätefreigaben in öffentlichen Netzwerken ausschalten

Kann G DATA VPN den sichtbaren Standort ändern?

Durch die Auswahl eines Servers in einem anderen Land erscheint die öffentliche IP-Adresse gegenüber Internetseiten grundsätzlich an diesem Serverstandort.

Dadurch können Nutzer auf Inhalte zugreifen, die sich je nach Land unterscheiden. Ein VPN kann außerdem helfen, bestimmte regionale Zugriffsbeschränkungen zu umgehen.

Es gibt jedoch keine Garantie, dass jeder Streamingdienst oder jede Internetplattform erreichbar ist. Anbieter können bekannte VPN-Adressen blockieren und ihre Zugriffskontrollen jederzeit ändern.

Zusätzlich müssen die Nutzungsbedingungen der jeweiligen Plattform und die geltenden gesetzlichen Vorschriften beachtet werden.

Ist man mit einem VPN vollständig anonym?

Ein VPN verbessert die Privatsphäre, macht einen Nutzer jedoch nicht automatisch vollkommen anonym. Die öffentliche IP-Adresse ist nur einer von mehreren Faktoren, über die Internetaktivitäten zugeordnet werden können.

Webseiten und Werbenetzwerke können weiterhin verschiedene Informationen verwenden:

  • Cookies
  • angemeldete Benutzerkonten
  • Browser-Fingerprinting
  • Gerätekennungen
  • Standortfreigaben des Betriebssystems
  • persönlich eingegebene Daten

Wer sich während der VPN-Nutzung bei einem persönlichen Konto anmeldet, ist für den jeweiligen Dienst weiterhin als Kontoinhaber erkennbar.

Ersetzt G DATA VPN einen Virenschutz?

Nein. Ein VPN und eine Sicherheitssoftware erfüllen unterschiedliche Aufgaben.

Ein VPN verschlüsselt hauptsächlich die Internetverbindung und verschleiert die öffentliche IP-Adresse.

Ein Virenschutz überprüft Dateien, Programme, Downloads und laufende Prozesse auf Schadsoftware.

G DATA VPN kann daher nicht zuverlässig verhindern, dass ein Nutzer eine infizierte Datei herunterlädt, einen gefährlichen Anhang öffnet oder Schadsoftware installiert. Für einen umfassenderen Geräteschutz sollte das VPN mit einer Sicherheitslösung wie G DATA Antivirus, Internet Security oder Total Security kombiniert werden.

VPN und HTTPS: Wo liegt der Unterschied?

HTTPS verschlüsselt die Verbindung zwischen dem Browser und der jeweils aufgerufenen Internetseite. Ein VPN verschlüsselt dagegen den Datenverkehr zwischen dem Gerät und dem VPN-Server.

Beide Techniken ergänzen sich:

  • HTTPS schützt die Kommunikation mit der Internetseite.
  • Das VPN schützt den Übertragungsweg bis zum VPN-Server.
  • Das VPN verbirgt die ursprüngliche IP-Adresse gegenüber der Zielseite.

Auch bei aktiviertem VPN sollte deshalb auf eine sichere HTTPS-Verbindung geachtet werden.

Beeinflusst ein VPN die Internetgeschwindigkeit?

Eine VPN-Verbindung kann die Geschwindigkeit reduzieren, weil die Daten verschlüsselt und über einen zusätzlichen Server geleitet werden. Wie deutlich dieser Unterschied ausfällt, hängt von der jeweiligen Verbindung ab.

Für eine möglichst hohe Geschwindigkeit empfiehlt sich:

  • den automatisch vorgeschlagenen Server zu verwenden
  • einen geografisch nahen Standort auszuwählen
  • bei Problemen einen anderen Server zu testen
  • eine stabile WLAN- oder Kabelverbindung zu verwenden
  • nicht benötigte Downloads im Hintergrund zu beenden

Auch ein leistungsfähiges VPN kann keine höhere Geschwindigkeit liefern, als der eigene Internetanschluss grundsätzlich ermöglicht.

Für wen eignet sich G DATA VPN?

G DATA VPN kann besonders für folgende Nutzer sinnvoll sein:

  • Personen, die häufig öffentliche WLAN-Netze verwenden
  • Reisende in Hotels, Flughäfen oder Bahnhöfen
  • Nutzer, die ihre öffentliche IP-Adresse verschleiern möchten
  • Haushalte mit mehreren Computern und mobilen Geräten
  • Anwender, die eine einfach bedienbare VPN-App suchen
  • Nutzer, die keinen festen monatlichen Datentarif wünschen
  • Personen, die Serverstandorte in verschiedenen Ländern auswählen möchten

Für wen ist das Produkt möglicherweise weniger geeignet?

Wer ausschließlich zu Hause über ein vertrauenswürdiges Netzwerk surft und keinen Wert auf eine veränderte IP-Adresse legt, benötigt möglicherweise nicht dauerhaft eine VPN-Verbindung.

Auch Nutzer mit sehr speziellen Anforderungen sollten vor dem Kauf prüfen, ob die benötigten Funktionen vorhanden sind. Dazu können beispielsweise eine feste IP-Adresse, Router-Unterstützung, besonders detaillierte Protokolleinstellungen oder spezielle Unternehmensfunktionen gehören.

Installation und Bedienung

Die grundsätzliche Einrichtung erfolgt in wenigen Schritten:

  1. G DATA VPN herunterladen oder die App installieren.
  2. Die Anwendung öffnen.
  3. Mit den G-DATA-Zugangsdaten anmelden.
  4. Den automatisch vorgeschlagenen Server oder einen bestimmten Standort auswählen.
  5. Auf „Verbinden“ tippen oder klicken.

Nach dem Verbindungsaufbau zeigt die Anwendung an, dass das VPN aktiv ist. Auf mobilen Geräten muss bei der ersten Nutzung die Einrichtung einer VPN-Konfiguration bestätigt werden.

Vorteile von G DATA VPN

  • verschlüsselte Internetverbindung
  • Verschleierung der öffentlichen IP-Adresse
  • zusätzlicher Schutz in öffentlichen WLAN-Netzen
  • große Auswahl an Serverstandorten
  • kein festes monatliches Datenlimit
  • automatische Auswahl eines geeigneten Servers
  • für Windows, macOS, Android und iOS
  • Nutzung auf mehreren Geräten
  • übersichtliche Bedienung
  • deutscher Anbieter und deutschsprachiger Support

Mögliche Nachteile

  • ein VPN ersetzt keinen Virenschutz
  • mögliche Verringerung der Internetgeschwindigkeit
  • kein vollständiger Schutz vor Tracking und Browser-Fingerprinting
  • Internetseiten oder Streamingdienste können VPN-Server blockieren
  • laufende Lizenzkosten nach Ende des gewählten Zeitraums
  • Vertrauen in den VPN-Anbieter bleibt erforderlich

Was sollte vor dem Kauf geprüft werden?

Preise, Lizenzlaufzeiten, Geräteanzahl, Serverstandorte und technische Funktionen können sich ändern. Die aktuellen Bedingungen sollten deshalb direkt auf der Angebotsseite geprüft werden.

Wichtig ist außerdem, wie viele Geräte geschützt werden sollen und welche Betriebssysteme verwendet werden. Auch die Bedingungen einer möglichen automatischen Verlängerung sollten vor dem Kauf kontrolliert werden.

Im G-DATA-Partnerprogramm werden nach den vorliegenden Programminformationen nur neu gekaufte Lizenzen vergütet. Lizenzverlängerungen sind von der Affiliate-Provision ausgeschlossen. Für Käufer entstehen durch einen Affiliate-Link keine zusätzlichen Kosten.

Fazit: Mehr Privatsphäre für Computer und Mobilgeräte

G DATA VPN ist eine übersichtlich aufgebaute VPN-Lösung für private Nutzer. Die Software verschlüsselt die Internetverbindung, verbirgt die ursprüngliche öffentliche IP-Adresse und schützt den Datenverkehr besonders in öffentlichen WLAN-Netzen.

Mit Unterstützung für Windows, macOS, Android und iOS sowie der Nutzung auf mehreren Geräten eignet sich das Produkt auch für Haushalte mit unterschiedlichen Gerätetypen. Die Auswahl verschiedener Serverstandorte und der Datenverkehr ohne festes Monatslimit ermöglichen eine flexible Nutzung.

Ein VPN schützt jedoch nicht vor jeder digitalen Gefahr. Es ersetzt weder Virenschutz noch sichere Passwörter, Updates und vorsichtiges Verhalten. Als Ergänzung zu einer Sicherheitslösung kann G DATA VPN aber einen sinnvollen zusätzlichen Schutz für Internetverbindung und Privatsphäre bieten.

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